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Wanderburg

Wanderburg

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„Frisst Dörfer, stolpert über sich selbst“

Das Spiel

Du lenkst eine fahrende Festung durch eine mittelalterliche Landschaft und verschlingst Dörfer, um deinen Ausbau zu finanzieren. Im Spielverlauf steuerst du diese rollende Burg durch Gegnerwellen und schraubst Kanonen, Mörser und andere Belagerungswaffen an, um zu überleben. Ziel ist der Aufstieg vom kleinen Karren zur gewaltigen mobilen Bastion, die alles auf ihrem Weg zermalmt. Das ist ein Action-Roguelike im „Bullet Heaven“-Stil, bei dem Positionierung und Build-Synergien entscheidend sind und das aktuell im Early Access verfügbar ist.

Fazit

Wanderburg hat eine geniale Grundidee: ein Roguelike im Stil von „Mortal Engines“, in dem du eine mobile Burg steuerst. Kanonen und Mörser an diese rollende Festung zu schrauben, hat einen rohen, sehr befriedigenden Reiz. Leider kann diese Early-Access-Version ihre eigene starke Idee noch nicht tragen. Zwischen den Runs fehlt es an spürbarem Fortschritt, wodurch sich der Grind kaum lohnt, und deutliche Balanceprobleme sorgen für frustrierende Schwierigkeitsspitzen. Zusammen mit häufigen Abstürzen und einer holprigen Benutzeroberfläche wirkt das Spiel derzeit eher wie ein vielversprechender Prototyp als wie ein solides Fundament.

Gefällt dir, wenn …

  • +du das „Mortal Engines“-Prinzip liebst, bei dem Städte andere Städte verschlingen.
  • +du gern „Bullet Heaven“-Games spielst und eine neue Variante der Formel willst.
  • +du bereit bist, einer neuartigen Idee den rauen Zustand eines Early-Access-Spiels nachzusehen.

Nichts für dich, wenn …

  • du tiefe Meta-Progression brauchst, damit sich investierte Zeit lohnt.
  • technische Instabilität und häufige Abstürze für dich K.-o.-Kriterien sind.
  • eintönige Runs ohne nennenswerte Abwechslung dich schnell langweilen.

Wertung

Gameplay
  • +Die Spielschleife rund um eine mobile Burg ist eine frische, unterhaltsame Variante für das Survivor-artige Genre.
  • +Explosionen und das Einsammeln von Ressourcen sorgen für befriedigendes Feedback.
  • +Die Bosskämpfe sind meist gelungen umgesetzt.
  • Fortgeschrittene Levels und der Modus „Overtime“ haben heftige Schwierigkeitsspitzen, die sich unfair anfühlen.
  • Die Waffenbalance ist schwach und schränkt die Zahl brauchbarer Strategien ein.
  • Manche Gegnertypen haben riesige Lebenspolster, wodurch Kämpfe zäh werden.
Spieltiefe
  • +Das modulare System erlaubt eine große Bandbreite an Kombinationen aus Waffen und Nutzmodulen.
  • +Turm-Offensive und Bullet-Hell-Mechaniken werden auf neuartige Weise verbunden.
  • Die fast völlig fehlende Meta-Progression lässt Runs wenig lohnend wirken.
  • Freischaltungen kommen nur langsam, sodass Fortschritt zum Grind wird.
  • Schon nach wenigen Runs wird das Spiel extrem eintönig.
  • Beim Inhalt wirkt es dünn und geht kaum über das hinaus, was die Demo schon bot.
Atmosphäre
  • +Die Grundidee einer rollenden Festung im Stil von „Mortal Engines“ ist stark und sofort verständlich.
  • +Die Atmosphäre ist charmant, und die Gegnerdesigns sind abwechslungsreich.
  • Eine nennenswerte Handlung oder Charakterentwicklung gibt es nicht, was für das Genre typisch, hier aber dennoch auffällig ist.
Präsentation
  • +Ein wunderschöner, verspielter Grafikstil verleiht dem Spiel einen eigenen Charakter.
  • +Der Soundtrack ist energiegeladen und wird durchweg gelobt.
  • Häufige Abstürze und Freezes, die das Spiel komplett lahmlegen, sind ein großes Problem.
  • Leistungsprobleme wie Lag und Ruckler treten oft auf, selbst auf starker Hardware.
  • Visuelle Fehler, etwa Gegner, die nach dem Tod nicht verschwinden, lenken störend ab.
Umsetzung
  • +Das Spiel funktioniert gut genug, um seine innovative Grundidee klar zu zeigen.
  • Ein kritischer Bug kann im Pausenmenü ein Speicherleck auslösen.
  • Die Benutzeroberfläche ist unscharf, überladen und versteckt wichtige Informationen.
  • Die Tastenbelegung ist eingeschränkt, und die Navigation durch die Menüs ist unintuitiv.
  • Der allgemeine Mangel an Feinschliff lässt es eher wie einen vielversprechenden Prototypen wirken als wie einen kostenpflichtigen Early-Access-Titel.
62 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
82%
positiv
Entwickler
Randwerk
Erschienen
8 Sep, 2026
Bewertet am
17. September 2026
Auf Steam ansehen →