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Shroom and Gloom

Shroom and Gloom

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„Pilzwahnsinn mit Kartenkunst und heißlaufender Technik“

Das Spiel

„Shroom and Gloom“ ist ein First-Person-Roguelike in einer surrealen, psychedelischen Welt aus Pilzen. Ihr durchquert Dungeons und kämpft rundenbasiert mit einem System aus zwei getrennten Decks. In der Spielschleife sammelt und züchtet ihr Karten, um mächtige Kombinationen gegen eine ganze Schar fungaler Feinde zu bauen. Aktuell steckt das Spiel noch im Early Access.

Fazit

„Shroom and Gloom“ hat das Fundament für einen Genre-Klassiker. Seine handgezeichnete Welt ist ein morbide schönes Labyrinth, in dem man sich gern verliert, und das Zwei-Deck-System variiert eine vertraute Formel auf kluge Weise. Wenn seine Systeme ineinandergreifen, ist das ebenso befriedigend zu spielen, wie es anzusehen ist. Gleichzeitig ist es aber unübersehbar ein Early-Access-Spiel, belastet von schwacher Performance, gravierenden Bugs und zu wenig Inhalt, sodass sich Runs zu ähnlich anfühlen. Wer bereit ist, sich durch den technischen Holperstart zu arbeiten, findet hier schon jetzt ein brillantes Kartenspiel, das erst noch ganz zu sich kommen muss.

Gefällt dir, wenn …

  • +Ihr sucht nach einem neuen Roguelike, das an den Reiz von „Inscryption“ oder „Slay the Spire“ heranreicht.
  • +Ein eigenständiger, wunderschöner Grafikstil ist euch wichtiger als makellose Performance.
  • +Ihr mögt das Knobeln daran, zwei separate Decks aufeinander abzustimmen.

Nichts für dich, wenn …

  • Bugs und Performance-Probleme im Early Access sind für euch ein K.-o.-Kriterium.
  • Ihr braucht einen tiefen Meta-Fortschritt, damit sich der Zeitaufwand lohnt.
  • Wiederholte Gegnerbegegnungen langweilen euch schnell.

Wertung

Gameplay
  • +Das Deckbuilding mit zwei Decks bringt eine frische strategische Ebene ins Spiel.
  • +Die Spielschleife aus Dungeon-Crawl und Kartenkämpfen geht auf und macht viel her.
  • +Es erzeugt sehr überzeugend das Gefühl, dass ein Run euch gerade so aus den Händen gleitet.
  • Runs können sich wegen der geringen Gegnervielfalt wiederholen.
  • Bedeutsame Entscheidungen während eines Runs werden mitunter vom reinen Zufall ersetzt.
  • Der Meta-Fortschritt zwischen den Runs wirkt in seinem jetzigen Zustand flach und wenig lohnend.
Spieltiefe
  • +Die Wechselwirkungen zwischen den Karten ermöglichen tiefe und überraschende Synergien.
  • +Mehrere Figuren sorgen für tatsächlich unterschiedliche Spielweisen.
  • Der Umfang reicht derzeit noch nicht, um die Langzeitmotivation zu stützen.
  • Kartenverbesserungen sind oft simple, lineare Aufwertungen.
  • Die beste Strategie läuft oft darauf hinaus, das Deck auszudünnen, was die Build-Vielfalt einschränkt.
Atmosphäre
  • +Es etabliert eine schräge, düstere und vollkommen eigenständige Atmosphäre.
  • +Das Worldbuilding und die morbide Schönheit der Umgebungen stechen besonders heraus.
  • Ausformuliertes Erzählen ist in diesem Entwicklungsstadium noch äußerst dünn.
Präsentation
  • +Der handgezeichnete Grafikstil ist herausragend und hat einen klaren eigenen Look.
  • +Sounddesign und Musik bauen die seltsame, bedrückte Welt wirkungsvoll mit auf.
  • Schwere Performance-Probleme bringen manche Systeme zum Überhitzen.
  • Das Spiel ist schlecht optimiert, was bei einem rundenbasierten Kartenspiel ein seltsamer Makel ist.
  • Übergänge und Animationen wirken mitunter zäh und nehmen dem Spiel Tempo.
Umsetzung
  • +Das Grunddesign ist so stark, dass viele trotzdem gern weiterspielen, obwohl die Technik schwächelt.
  • Wie bei einem Early-Access-Titel zu erwarten, plagen zahlreiche Bugs das Spiel.
  • Die Lokalisierung ist in manchen Sprachen unvollständig oder fehlerhaft.
  • Eingaben werden teils nicht erkannt, und Ladebildschirme können auf unbestimmte Zeit einfrieren.
77 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
95.9%
positiv
Entwickler
Team Lazerbeam
Erschienen
10 Sep, 2026
Bewertet am
13. September 2026
Auf Steam ansehen →