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Wild Assault

Wild Assault

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„Griffiger Tier-Shooter mit leeren Lobbys und gierigem Shop“

Das Spiel

Wild Assault ist ein Third-Person-Hero-Shooter mit anthropomorphen Tierfiguren, gebaut in der Unreal Engine 5. Auf großen Karten kämpfen Teams im PvP, jede Figur (hier Valiant genannt) bringt eigene Spezialfähigkeiten und ein eigenes Waffenarsenal mit. Die Mischung aus Battlefield-Maßstab und Overwatch-Heldenlogik wird durch Movement und Gunplay getragen, dazu gibt es einen Battle Pass, einen Horde-PvE-Modus und diverse Shop-Währungen wie Beast Coins samt Lootboxen. Zum Verkaufsstart kostet das Spiel 7,39 Euro.

Fazit

Wild Assault hat einen guten Shooter im Bauch: Das Movement fühlt sich gut an, die Valiants haben eigene Handschriften, und die Tierdesigns sind ein echter Hingucker. Nur steht dieser Kern auf brüchigem Fundament. Die Lobbys sind so leer, dass Bots einspringen, das Balancing liegt seit Monaten brach, und die Monetarisierung greift mit Lootboxen und Pay-to-Revive tiefer in die Tasche als der Preis vermuten lässt. Wer einen lebendigen PvP-Shooter sucht, findet hier eine Hülle mit Potenzial, das niemand mehr pflegt.

Gefällt dir, wenn …

  • +du anthropomorphe Figurendesigns in einem Shooter reizvoll findest
  • +dir flottes Movement und treffsicheres Gunplay wichtiger sind als ein gefülltes Matchmaking
  • +du für unter zehn Euro mit überschaubarem Anspruch reinschauen willst

Nichts für dich, wenn …

  • dich Lootboxen, Gacha und Pay-to-Revive abschrecken
  • du in einem PvP-Shooter echte Gegner statt Bots erwartest
  • dir laufende Updates und ein erkennbarer Entwicklungsplan zählen

Wertung

Gameplay
  • +Movement und Gunplay reagieren direkt und machen den Kern-Loop spürbar griffig
  • +Die Valiants spielen sich unterschiedlich genug, dass für verschiedene Vorlieben etwas dabei ist
  • +Schießen und Bewegen greifen im Gefecht sauber ineinander
  • Norman und Akai dominieren so stark, dass Matches an ihnen kippen
  • Matchmaking wirft Neulinge gegen Veteranen
  • Leere Lobbys werden mit Bots aufgefüllt und entwerten den PvP-Anspruch
Spieltiefe
  • +Waffen-Customization und Figurenauswahl erlauben echte Loadout-Entscheidungen
  • +Der PvE-Horde-Modus erweitert das Angebot über reines PvP hinaus
  • Seit dem Launch kamen kaum neue Maps, Waffen oder Valiants dazu
  • Der PvE-Modus läuft sich als Welle-um-Welle-Schießerei schnell tot, Bosse und Elites sind Kugelschwämme
  • Balancing-Patches bleiben aus, sodass die bestehenden Systeme stagnieren
Atmosphäre
  • +Die Figurendesigns transportieren für sich genommen Charakter
  • Lore oder Story sind praktisch nicht vorhanden
  • Das Spiel findet keine klare Tonlage, Neon-Skins prallen auf das Kriegssetting
  • Es fehlt jede atmosphärische Identität
Präsentation
  • +Art Direction und Charakterdesigns gehören zu den meistgelobten Punkten
  • +Die Tierfiguren heben das Spiel optisch von den Genrekonkurrenten ab
  • Abstürze treten regelmäßig auf
  • Laufanimationen der Tiere ruckeln stellenweise wie Stop-Motion
  • In Werbematerial wurden KI-Assets ohne Kennzeichnung verwendet
Umsetzung
  • +Die Shop- und Kosmetik-Menüs funktionieren technisch
  • Die Monetarisierung mit Lootboxen, Gacha und Pay-to-Revive wirkt aufdringlich
  • Es gibt keine erkennbare Roadmap und kaum Reaktion auf Community-Feedback
  • Die Spielerzahl ist auf einen Bruchteil gesunken, teils unter 100 tägliche Spieler
  • Der Wechsel aus dem Early Access brachte keine spürbaren Verbesserungen
53 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
69%
positiv
Entwickler
Combat Cat Studio
Erschienen
28 May, 2026
Bewertet am
30. Juni 2026
Auf Steam ansehen →