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Survival Machine

Survival Machine

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„Fahrende Zombiefestung mit guter Idee, aber wackliger Technik“

Das Spiel

Survival Machine schickt Spieler in eine Zombie-Apokalypse, deren Basis nicht stillsteht: Man baut seine Festung auf einer fahrenden Maschine auf, die durch verschiedene Biome rollt. Tagsüber sammelt man Holz, Stein und Erz, plündert Points of Interest und schaltet über Baupläne neue Werkzeuge frei. Nachts steigt die Zombiegefahr, und die Basis muss die Angriffswellen abwehren, mit Tower-Defense-Elementen und Nahkampf. Das Spiel lässt sich solo oder im Online-Koop angehen und wechselte von Early Access in die 1.0-Version.

Fazit

Survival Machine hat einen echten Einfall: Eine Basis, die durch die Welt fährt und nachts gegen Zombiewellen verteidigt wird. Nur steht dieser Idee ein Spiel gegenüber, das sich in vielen Ecken noch wie Early Access anfühlt, obwohl 1.0 draufsteht. Die miese Optimierung, der klobige Nahkampf und die penetrante KI-Stimme des Fahrers nagen am Charme des hübschen Lowpoly-Looks. Wer geduldige Koop-Runden sucht und über den technischen Zustand hinwegschaut, findet hier Momente, die tragen. Alle anderen warten besser auf ein paar Patches mehr.

Gefällt dir, wenn …

  • +du entspannten Koop-Aufbau ohne Zeitdruck magst
  • +dich eine ungewöhnliche Basis-auf-Rädern reizt
  • +du über technische Ecken hinwegsehen kannst, solange gebaut wird

Nichts für dich, wenn …

  • dich Framerate-Einbrüche und Grafikfehler aus dem Spiel reißen
  • du im Nahkampf präzises Feedback erwartest
  • dir ein sich wiederholender Ressourcen-Grind zu wenig ist

Wertung

Gameplay
  • +Die fahrende Festung als bewegliche Basis ist eine ungewöhnliche Grundidee, die den Survival-Loop erfrischt
  • +Das Tempo ist entspannt genug, um in kurzen Sessions Fortschritte zu machen
  • +Der Kreislauf aus Erkunden, Plündern, Bauen und Verteidigen greift im Koop sauber ineinander
  • Der Nahkampf wirkt klobig und unpräzise, das Zielsystem ist unausgewogen
  • Die Zombie-KI schwebt, läuft durch Wände und spawnt unzuverlässig
  • Es gibt nur eine Handvoll Gegnertypen, alle Zombies, was die Nachtwellen schnell eintönig macht
  • Das Schwierigkeits-Tuning findet keine klare Linie
Spieltiefe
  • +Vielspieler mit über 200 Stunden loben die Bau- und Erkundungstiefe
  • +Das Bausystem auf der Maschine bietet Bastlern echten Spielraum
  • Nur zwei Biome und wiederholte Kartenlayouts, die sich schnell wie Copy-Paste anfühlen
  • Der Fortschritt hängt an linearem Bauplan-Gatekeeping statt an echten Entscheidungen
  • Fast jede Hauptquest zwingt zum Nachbauen derselben Werkzeugkette, der Loop verkommt zum Ressourcen-Grind
  • Für eine 1.0-Version ist der Wiederspielwert dünn
Atmosphäre
  • +Die Prämisse um zwei rivalisierende Ingenieure hat einen Funken Eigenwilligkeit
  • Die Story bleibt oberflächlich und trägt kein emotionales Gewicht
  • Die Vertonung klingt nach KI, hölzern und billig
  • Der Fahrer-Charakter Pavel wiederholt seine Hinweise so penetrant, dass sich Spieler eine Einzel-Stummschaltung wünschen
Präsentation
  • +Der Lowpoly-Stil ist stimmig und gehört zu den hübscheren seiner Art auf Steam
  • +Die Musik untermalt den entspannten Grundton angenehm
  • Die Optimierung ist der meistgenannte Kritikpunkt: 30 bis 40 fps selbst auf ordentlicher Hardware
  • Stottern und Grafikartefakte begleiten viele Durchläufe
  • Sichtbare Bugs wie Clipping, Z-Fighting und Animationsfehler stören das Bild
  • Die KI-Stimmen wirken neben dem charmanten Look wie ein Fremdkörper
Umsetzung
  • +Die Entwickler reagieren schnell und patchen Bugs zügig
  • Die Tastenbelegung lässt sich nicht sauber ändern und stürzt das Menü ins Chaos
  • Tutorials bleiben vage, vieles auf der Maschine wird gar nicht erklärt
  • Questtexte passen nicht zu den tatsächlichen Item-Namen, ein Lokalisierungsproblem
  • Der Koop desynchronisiert und zwingt Spieler, Ziele getrennt abzuschließen
58 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
69.1%
positiv