„Twin-Stick-Shooter und Tower Defense in einem wilden, blutigen Genre-Sandwich“
Das Spiel
The Riftbreaker versetzt dich in die Rolle eines Kommandos auf einem feindseligen Alienplaneten, wo du eine Basis gegen heranrollende Wellen von Kreaturen verteidigst. Du kombinierst direkte Action, also Hack-and-Slash-Kämpfe mit verschiedenen Waffen, mit strategischem Aufbau: Platzieren von Türmen, Generatoren und Produktionsstätten, Sammeln von Ressourcen und Erforschen von Technologien für bessere Ausrüstung. Mit bis zu drei weiteren Spielern im Koop balancierst du zwischen aktiven Gefechten draußen und Verwaltung deiner expandierenden Basis.
Fazit
The Riftbreaker wirft Base Building, Tower Defense und ARPG in einen Topf und rührt überraschend gut um. Die Automatisierung bleibt aber flacher als das Factorio-Erbe verspricht, und im mittleren Spielverlauf wiederholt sich die Schleife aus Graben, Sammeln, Überleben spürbar. Wer Action und Aufbau gleichzeitig will, bekommt hier trotzdem ein eigenständiges, sauber gebautes Spiel.
Gefällt dir, wenn …
- +du Action und Aufbau gleichzeitig willst, statt dich für eins zu entscheiden
- +du Schwierigkeit und Tempo selbst einstellst und Spielphasen aktiv triggerst
- +du im Koop mit Freunden spielst
Nichts für dich, wenn …
- −du tiefe Factorio-Automatisierung und Energieplanung erwartest
- −dir die Schleife aus Graben, Sammeln und Überleben schnell reicht
- −du eine Story willst, die das Spiel trägt statt nur begleitet
Wertung
- +Hordenkämpfe verlangen Waffenwechsel gegen unterschiedliche Resistenzen und belohnen taktisches Reagieren
- +Frei einstellbarer Schwierigkeitsgrad und Tempo, du triggerst die nächste Spielphase selbst
- −Spielmitte wird repetitiv, die ständigen Basisangriffe nerven mit der Zeit
- −Solo zieht sich die Schwierigkeitskurve, das Spiel will eigentlich im Koop gespielt werden
- +Genre-Mix aus Mech-Shooter, Tower Defense und Aufbau greift sauber ineinander
- +Verschiedene Modi, Karten mit eigenen Features, Survival und Sandbox plus dutzende bis hunderte Stunden Spielzeit
- +Jahrelange kostenlose Updates und Quality-of-Life-Features zeigen kontinuierliche Verbesserung
- −Automatisierung und Energiemanagement bleiben oberflächlich, deutlich hinter dem Factorio-Erbe
- −Core Loop aus Graben, Sammeln und Überleben sättigt viele Spieler mit der Zeit
- +Solide Choose-your-own-adventure-Rahmung mit ordentlicher Sprachausgabe
- −Story trägt das Spiel nicht, sie begleitet es nur
- +Schmetterling-Engine liefert beeindruckende Grafik mit fliegenden Fleischfetzen und Detailanimationen auch bei hunderten Gegnern
- +Waffen klingen wuchtig genug, um das Gemetzel zu untermalen
- −Grafikkarte wird deutlich belastet
- +Reibungslose Bedienung und intuitive Menünavigation
- −Lange Ladezeiten beim Planetenwechsel
- −Vereinzelte Bugs bei Megastrukturen
Wertung