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The Witcher 3: Wild Hunt

The Witcher 3: Wild Hunt

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„Das Schwertgefecht hakelt. Die Nebenquests tragen es trotzdem.“

Das Spiel

Du spielst Geralt von Riva, einen Hexer und Auftragsmörder, der sich durch ein kriegszerstörtes Kontinent bewegt, um die verschollene Ciri zu finden. Die Welt ist offen einsehbar und ihr Erkunden wird durch Marker, Kämpfe gegen Monster und Nebenaufträge unterbrochen. Minütenweise wählst du Dialogoptionen in Gesprächen, erkundest Dörfer und Ruinen zu Fuß oder zu Pferd, absolvierst Nekromantie-Rätsel, stellst dich Gegnern in Echtzeit-Kämpfen entgegen und verbesserst deine Ausrüstung zwischen Missionen. Das Spiel verzweigt sich über hunderte Stunden durch Entscheidungen in der Story und bei Quests, wobei mehrere Enden möglich sind.

Fazit

The Witcher 3 lebt nicht von seinem Kampfsystem, sondern von Quests, die selbst als Nebenauftrag mehr Substanz haben als die Hauptstränge vieler AAA-Konkurrenten. Wer hier eine vermeintlich belanglose Aufgabe annimmt, sitzt zwei Stunden später da und fragt sich, wie er da reingeraten ist. Das Schwertgefechtsystem bleibt der Schwachpunkt, aber das Schreiben trägt das Spiel über jede Schwelle.

Gefällt dir, wenn …

  • +dich Quests und Charaktere mehr fesseln als das Kampfsystem
  • +du strategische Vorbereitung mit Ölen und Zeichen einem schnellen Schlagabtausch vorziehst
  • +du verzweigte Entscheidungen und mehrere Enden zum Mehrfach-Durchspielen schätzt

Nichts für dich, wenn …

  • du ein flüssiges, präzises Schwertgefechtsystem erwartest
  • du knappe Geschichten gegenüber hunderten Stunden offener Welt bevorzugst

Wertung

Gameplay
  • +Monsterjagden erfordern strategische Vorbereitung mit Ölen und Zeichen, was dem Hexer-Sein Gewicht verleiht
  • +Auf höherem Schwierigkeitsgrad mit Alchemie-Fokus entsteht ein anderes, tieferes Spiel
  • Das Kampfsystem fühlt sich auch nach Stunden hakelig an und klickt bei einigen Spielern nie
  • Loot-Skalierung jenseits von Level 30 wird beliebig und unbefriedigend
Spieltiefe
  • +Nebenquests mit echten moralischen Grauzonen und Konsequenzen, die viel später wieder auftauchen
  • +Verzweigte Entscheidungen in Story und Quests laden zum mehrfachen Durchspielen ein, mit mehreren Enden
  • +Zwei Addons von Vollpreis-Umfang bieten zusammen mit dem Hauptspiel hunderte Stunden Spielwert für 40 Dollar
Atmosphäre
  • +Geralt und die Nebenfiguren gehören zu den am besten geschriebenen Charakteren des Genres
  • +Das Schreiben trägt das Spiel über jede Schwelle, selbst Nebenaufträge haben mehr Substanz als Hauptstränge vieler AAA-Konkurrenten
  • +Die slawisch geprägte Welt fühlt sich bewohnt an, NPCs erkennen sogar deine Kleidung, und kleine Figuren bleiben im Gedächtnis
Präsentation
  • +Mit Raytracing wirkt der Ritt durch die Landschaft wie ein Fantasy-Urlaub, zehn Jahre alt und sieht immer noch besser aus als manche Neuerscheinung
  • +Der Soundtrack prägt die Atmosphäre der Wälder und Dörfer entscheidend mit und bleibt stundenlang ohne nervend zu wirken
Umsetzung
  • Die jüngsten Updates und neuen Systemanforderungen sorgen für Crashes und FPS-Einbrüche bei Bestandsspielern
91 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
96.8%
positiv
Metacritic
93
/ 100
Entwickler
CD PROJEKT RED
Erschienen
May 18, 2015
Bewertet am
4. Juni 2026
Auf Steam ansehen →