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Slay the Spire
IndieStrategy

Slay the Spire

„Der Deckbuilder, der ein ganzes Genre erschuf"

Fazit

Slay the Spire nimmt dir Schlaf, Pünktlichkeit und gelegentlich deine Würde, und du bedankst dich dafür. Mega Crit hat hier die Blaupause für das gesamte Roguelike-Deckbuilder-Genre geschrieben, und nach über sechs Jahren hält die Balance immer noch jedem Nachahmer stand. Wer Synergien und das ständige Abwägen von Karten, Relikten und Pfaden liebt, findet hier eines der besten Single-Player-Strategiespiele überhaupt.

Stärken

  • +Aus simplen Regeln entstehen brutal tiefe Entscheidungen, jede Kartenwahl zählt
  • +Vier Charaktere mit völlig eigenen Archetypen sorgen für hunderte Stunden frische Runs
  • +Der 'noch eine Runde'-Sog ist real, mehrere Reviewer berichten von 3 Uhr morgens

Schwächen

  • RNG kann gut aufgebaute Runs aus dem Nichts beenden, das frustriert nicht jeden
  • Wer den Spaß am Selbst-Herausfinden nicht teilt, landet schnell bei Wikis und Spreadsheets
  • Der Pixel-Artstyle schreckt manche ab, bevor sie überhaupt anfangen

Scores

93
Gameplay-Tiefe

Das ist die Königsklasse der emergenten Komplexität. Energie, Kartenhand und Reliktsynergien wirken anfangs trivial, ergeben aber ein Geflecht aus Entscheidungen, das selbst nach hunderten Stunden noch neue Builds freilegt.

95
Wiederspielwert

Vier Klassen, randomisierte Pfade, ständig neue Kartenkombinationen. Hier wird der Wiederspielwert nicht behauptet, sondern in vier- und fünfstelligen Stundenzahlen belegt.

90
Qualität

Was hier am meisten beeindruckt, ist das Balancing. Über Jahre verfeinert, fühlt sich kaum eine Karte oder ein Relikt überflüssig an. Technisch läuft das Spiel sogar auf einem Toaster.

55
Story & Welt

Slay the Spire erzählt keine Geschichte und will das auch nicht. Die Welt lebt durch das exzentrische Bestiarium und das Theming, nicht durch Text. Bei einem reinen Systemspiel kein Beinbruch.

75
Sound

Der Soundtrack untermalt die Türme solide und das Kartengeräusch ist tatsächlich befriedigend. Funktional und stimmig, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

60
Grafik

Der zweckmäßige Pixel-Stil polarisiert und hat schon Spieler vom Kauf abgehalten. Wer sich darauf einlässt, findet farbenfroh illustrierte Gegner, aber ein Hingucker ist das Spiel nie.

96
Preis-Leistung

Für einen niedrigen Preis bekommt man ein Spiel, das andere zu mehreren hundert Stunden verleitet. Das Verhältnis von Kosten zu Spielzeit ist nahezu unanständig gut.

92 / 100
Gesamtwertung
97.5% positiv auf Steam
Entwickler
Mega Crit
Erschienen
23 Jan, 2019
Bewertet am
6. Juni 2026
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