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Feed The Pit

Feed The Pit

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„Kartenjagd-Horror, dessen Story unerwartet unter die Haut geht“

Das Spiel

Feed The Pit ist ein erzählgetriebenes Horrorspiel aus der Ego-Perspektive, in dem du im Auftrag eines Kults reiche Menschen durch einen tödlichen Wald jagst, um die titelgebende Grube zu füttern. Die Jagd läuft über ein Kartensystem: Karten steuern, wo du deine Ziele suchst, und mischen sich mit Monsterbegegnungen und einer Handkarte zur Orientierung. Zum Launch gibt es Akt 1 mit drei Missionen, die Akte 2 und 3 sollen als kostenlose Updates folgen. Optisch setzt das Spiel auf Pixel-Grafik mit CRT-Filter und einer Kreaturenriege aus kosmischem Horror. Roguelite-Elemente und prozedurale Generierung ergänzen den Ablauf.

Fazit

Feed The Pit macht fast alles richtig, was es sich vornimmt: Die Jagd über Karten fühlt sich eigen an, die Kreaturen sind bedrohlich, und die Geschichte um den Kult trifft Töne, die man in einem Pixel-Horror nicht erwartet. Der Haken steckt im Umfang. Akt 1 endet, bevor sich die angelegte Verzweigung entfalten kann, und ein paar technische Baustellen wie der fehlende FPS-Deckel und der einzelne Speicherplatz nerven im Alltag. Wer sich auf ein Fundament einlässt, das mit kostenlosen Updates wachsen soll, bekommt hier eine der stärksten Indie-Horror-Erzählungen des Jahrgangs. Wer ein vollständiges Erlebnis will, wartet besser auf die späteren Akte.

Gefällt dir, wenn …

  • +du Horror wegen Story und Figuren spielst, nicht nur wegen Jumpscares
  • +dich eine ungewöhnliche Karten-Mechanik statt klassischem Schleichen reizt
  • +du bereit bist, auf kostenlose Story-Updates zu warten

Nichts für dich, wenn …

  • dir zwei bis drei Stunden Inhalt zum Launch zu wenig sind
  • dich fehlende FOV- und FPS-Optionen körperlich stören
  • du eine abgeschlossene Geschichte statt eines ersten Akts erwartest

Wertung

Gameplay
  • +Die Karten-Jagd-Mechanik hebt sich klar von der üblichen Indie-Horror-Formel ab und erzeugt echte Spannung
  • +Monsterbegegnungen und Suche greifen gut ineinander, der Kern-Loop trägt trotz kurzer Laufzeit
  • +Steuerung reagiert sauber, die Jagd fühlt sich flüssig an
  • Mit fortschreitender Spielzeit reduziert sich das Ganze auf Umherlaufen und Absuchen
  • Einzelne Monster wirken zäh und wiederholen sich
Spieltiefe
  • +Die Mystery-Struktur legt eine verzweigte Erzählung an und macht Lust auf mehr
  • +Ansätze für mehrere Enden sind angelegt
  • Akt 1 umfasst nur drei Missionen und ist nach zwei bis drei Stunden durch
  • Die versprochene Verzweigung der Story greift bislang kaum
  • Kein Endlos- oder Herausforderungsmodus, außerhalb des Story-Modus gibt es nichts zu tun
  • Der Umfang entspricht faktisch einem Early-Access-Zustand, ohne so gekennzeichnet zu sein
Atmosphäre
  • +Die Geschichte ist das Herzstück und überrascht mit emotionaler Wucht statt reinem Schockeffekt
  • +Charaktere wie Elijah und der Akolyth werden greifbar und bleiben im Kopf
  • +Kult- und kosmischer Horror greifen zu einer dichten, stimmigen Welt ineinander
  • Die Handlung bricht nach Akt 1 ab und bleibt bis zu den Update-Akten ein Torso
Präsentation
  • +Der Pixel-Look und die Kreaturendesigns erzeugen eine durchgehend beklemmende Atmosphäre
  • +Sichtbar sorgfältig gebaute Optik, die Grube selbst ist ein echter Blickfang
  • Fehlende FPS-Begrenzung bringt Rechner zum Überhitzen
  • Der CRT-Filter verdeckt eine Ecke der Handkarte
  • Ohne FOV-Einstellung wird einigen Spielern übel
Umsetzung
  • +Das überarbeitete Kartensystem wird jetzt verständlich erklärt und erschließt sich schnell
  • +Technisch läuft der Kern rund, die Eingaben sitzen
  • Nur ein einziger Speicherplatz, was mehrere Durchläufe erschwert
  • Optionen für FPS-Deckel und FOV fehlen komplett
  • Teile der UI verschwinden hinter dem Bildfilter
79 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
98.4%
positiv
Entwickler
Curious Fox Sox
Erschienen
30 Jun, 2026
Bewertet am
7. Juli 2026
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