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Doloc Town

Doloc Town

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„Ein Ödland-Hof zum Tüfteln, sofern er nicht abstürzt“

Das Spiel

In Doloc Town spielt ihr einen jungen Schrottsammler, der in einem Ödland nach dem Kollaps ein neues Leben aufbaut. Auf einer seitlich scrollenden 2D-Karte wächst euer Hof Plattform für Plattform in die Höhe. Ihr sammelt Schrott, recycelt Abfall und begrünt nach und nach das zerstörte Land, während saurer Regen und Dürre eure Pflanzen bedrohen. Neben dem Anbau züchtet ihr Fische auf bestimmte Nachkommen-Eigenschaften, kreuzt die Genetik eurer Pflanzen und setzt Kampf- und Automatisierungsdrohnen gegen den Grind ein. Ein Fähigkeitensystem, Stadt-NPCs mit Freundschaftsstufen, Angeln, Kochen und eine wachsende Questreihe runden die Spielschleife ab. Der Titel erscheint im Early Access; ein Speicherstand aus der Demo lässt sich übernehmen.

Fazit

Doloc Town baut seinen Ödland-Hof auf Systemen, in die man sich vertiefen mag. Eine bessere Saatgutsorte zu kreuzen oder einen selteneren Fisch zu züchten verändert tatsächlich, wie eure Plattformen wachsen. Die Wärme der Stadt und die Pixelarbeit tragen die Stimmung, und die Spielschleife hält über lange Strecken. Was dagegen spricht, ist der Zustand zur Veröffentlichung: eine Geschichte, die mitten im Satz aufhört, ein Tutorial, das euch früh im Stich lässt, und Abstürze, die Tage an Arbeit zunichtemachen können. Wartet ein paar Patches ab, dann ist das eine klare Empfehlung. Im Moment solltet ihr eure Erwartungen ebenso sichern wie euren Spielstand.

Gefällt dir, wenn …

  • +ihr am Herumtüfteln mit Pflanzengenetik und Fischzucht schon für sich Freude habt
  • +euch ein hoffnungsvoller, entspannter Wiederaufbau einer zerbrochenen Welt reizt
  • +es euch nichts ausmacht, an Systemen herumzuprobieren, die euch das Tutorial nicht erklärt

Nichts für dich, wenn …

  • ihr eine fertige Geschichte mit sauberem Spannungsbogen und Romanzen wollt
  • verlorene Spielstände und Rollback-Bugs euren Durchgang endgültig beenden würden
  • lange Verarbeitungs-Timer und Rohstoff-Grind euch zermürben

Wertung

Gameplay
  • +Sobald sich die Systeme öffnen, greift die Schleife vom Sammeln zum Farmen. Anbau, Angeln, Kampf und Automatisierung funktionieren dabei jeweils anders.
  • +Die Steuerung liegt angenehm in der Hand und lässt euch den Hof entweder auf Effizienz oder auf Optik auslegen.
  • Das Tutorial lässt die ersten Stunden verwirrend wirken, und die Karte ist schwer zu lesen.
  • Timer fürs Schmelzen und Verarbeiten ziehen sich so lange, dass das Tempo ins Stocken gerät.
  • Für manche Spieler kippen Rohstoffraten und Fähigkeitsfortschritt in Grind.
Spieltiefe
  • +Saatgut-Genetik und Fischzucht belohnen das Experimentieren mit Eigenschaften über viele Stunden.
  • +Der vertikale Aufbau des Hofs erlaubt wirklich unterschiedliche Spielstile, vom aufgeräumten Zierbau bis zur Produktionsoptimierung.
  • +Fähigkeiten-Aufstieg, Pflanzenforschung und Drohnen-Automatisierung türmen sich zu einer langen Kette von Entscheidungen.
  • Neben den stärkeren Systemen wirkt die Balance von Kochen, Drohnen und Angeln dünn.
  • Der Fortschritt setzt auf Wiederholung, die eher wie Beschäftigungstherapie als wie Belohnung ausfällt.
Atmosphäre
  • +Die Stadt nach dem Kollaps hat echte Wärme, und die Beziehungen zu den NPCs geben der Ruine einen optimistischen Puls.
  • Die Geschichte bleibt fragmentarisch und bricht abrupt ab, ein Symptom der noch unfertigen Early-Access-Inhalte.
  • Die Auslöser der Hauptquests sind schlecht ausgeschildert, weshalb das Vorankommen der Handlung orientierungslos wirken kann.
  • Romanzen gibt es keine, und die Beziehungstexte bleiben platonisch, wo sich manche mehr gewünscht hätten.
Präsentation
  • +Die Pixelgrafik erntet für Charme und Detail fast einhelliges Lob.
  • +Der Soundtrack wirkt auf die meisten Spieler entspannend.
  • Eine Minderheit empfindet die Musik in langen Sitzungen als eintönig.
  • Abstürze und Ruckler nagen an einem sonst starken Gesamtpaket.
Umsetzung
  • +Mehrere Spieler nennen es für einen Early-Access-Build überraschend fertig und ausgefeilt.
  • Abstürze können einen Spielstand um Tage zurückwerfen und dabei abgebautes Erz und gepflanzte Feldfrüchte löschen.
  • Bei niedrigeren Auflösungen läuft die Oberfläche über den Bildschirmrand hinaus, eine Skalierungsoption fehlt.
  • Die Fehler reichen vom kaputten Doppelsprung bis zum beschädigten Spielstand.
  • Der Aufwand für die Verschlüsselung sorgt für ungewöhnlich lange Ladezeiten.
78 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
98.6%
positiv
Entwickler
RedSaw Games Studio
Erschienen
5 Aug, 2026
Bewertet am
8. August 2026
Auf Steam ansehen →