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Soulmask

Soulmask

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„Tribe-Automation mit echter Tiefe, erstickt im Menü-Dschungel“

Das Spiel

Soulmask ist ein Open-World-Survival-Spiel mit Crafting und Basenbau, das eine alte Maske ins Zentrum stellt: Damit besetzt man Stammesmitglieder, übernimmt ihre Körper und rekrutiert Gefolgsleute mit eigenen Fähigkeiten. Statt jede Ressource selbst abzubauen, lernt man NPCs an, die Farmen, Tierzucht, Crafting und ganze Produktionsketten automatisieren. Das Setting mischt Azteken- und Ägypten-Ästhetik mit Sci-Fi-Elementen, inklusive fliegender Schiffe und uralter Ruinen voller High-Tech-Loot. Zwei große Maps, Bronze-Tier-Progression, ein Skill-Baum über das Bewusstsein der Maske und PvE- wie PvP-Server bilden den Rahmen. Das Spiel verließ Early Access nach längerer Entwicklung und kostet 23,99 Euro.

Fazit

Soulmask baut ein Automationssystem, das in dieser Form selten ist: Man dressiert keine Maschinen, sondern Menschen mit Eigenschaften, die sich vererben lassen, und schickt sie in selbstlaufende Versorgungsketten. Wer auf diesen Loop anspringt, findet hier mehr Tiefe als bei den meisten Genre-Kollegen. Der Preis dafür ist eine UI, die wichtige Funktionen in Menüs vergräbt und auf Hotkeys verzichtet, dazu ein Tutorial, das einen früh allein lässt, und eine NPC-Wegfindung, die selbst Langzeitspieler zur Weißglut treibt. Ab dem Bronze-Tier wiederholt sich der Fortschritt spürbar. Ein Spiel für Leute, die sich durch die Reibung beißen, um an das System dahinter zu kommen.

Gefällt dir, wenn …

  • +du NPCs lieber anlernst und Produktionsketten optimierst als alles selbst abzubauen
  • +dir Eigenschaften-Vererbung und Stammesmanagement mehr bedeuten als eine erzählte Story
  • +du bereit bist, dich durch eine sperrige Oberfläche zu kämpfen

Nichts für dich, wenn …

  • dich kaputte Wegfindung und Menü-Tauchgänge schneller vertreiben als jede Spieltiefe
  • du nach dem Bronze-Tier klare neue Progression statt Wiederholung erwartest
  • du ein erklärendes Tutorial und sauberen Controller-Support brauchst

Wertung

Gameplay
  • +Crafting und Harvesting laufen flüssig, der Kern-Loop motiviert Survival-Fans
  • +Das Anlernen und Verwalten von NPC-Gefolgsleuten trägt das ganze Spiel
  • +Mount-Mechaniken und Automation funktionieren überraschend gut
  • NPC-Pathfinding versagt regelmäßig, ein Ärgernis selbst nach hunderten Stunden
  • Kampf bietet wenig Abwechslung, das Whip-Meta im PvP ist unausbalanciert
  • Klobige Steuerung bremst das Spielgefühl
Spieltiefe
  • +NPC-Spezialisierung und Eigenschaften-Vererbung erzeugen echte Management-Tiefe
  • +Automatisierte Versorgungsketten über mehrere Stationen hinweg
  • +Zwei thematisch unterschiedliche Maps und feine Schwierigkeits-Slider
  • Ab dem Bronze-Tier fühlt sich der Fortschritt schnell gleichförmig an
  • Manche Systeme wirken unausgereift oder zu wenig erklärt
  • Endphase kippt in Grind
Atmosphäre
  • +Die Mischung aus Azteken-, Ägypten- und Sci-Fi-Motiven hat einen eigenen Reiz
  • Kaum zusammenhängende Erzählung, Motivation bleibt vage
  • Die meisten Spieler übergehen die Story komplett
Präsentation
  • +Realistische Proportionen und klar unterscheidbare Biome
  • +Solide Grafikqualität ohne Comic-Stilbruch
  • Animationen wirken stellenweise steif und albern
  • Performance schwankt stark, Menüs verursachen GPU-Lastspitzen
  • Kamera folgt bei Sprungpassagen ungenau, Soundtrack bleibt unauffällig
Umsetzung
  • +Entwickler reagieren sichtbar auf Feedback und kommunizieren ihre Pläne
  • Überladene UI ohne Hotkeys zwingt ständig ins Menü
  • Vages, früh abbrechbares Tutorial lässt Neulinge ratlos zurück
  • Controller-Belegung war zum Launch teils kaputt, Remapping fehlerhaft
  • Ladezeiten und Stabilitätsprobleme halten sich
71 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
76.1%
positiv
Entwickler
CampFire Studio
Erschienen
9 Apr, 2026
Bewertet am
24. Juni 2026
Auf Steam ansehen →