„2D-Taktik mit Into-the-Breach-DNA und echtem Combo-Hunger“
Das Spiel
Shogun Showdown ist ein rundenbasiertes Taktik-RPG, in dem ihr eine Gruppe von Kämpfern auf einem Gitter positioniert und ihre Angriffe koordiniert, um gegnerische Samurai zu besiegen. Mit jedem abgeschlossenen Kampf verdient ihr Ressourcen zum Verbessern eurer Kampfkarten und zum Freischalten neuer Fähigkeiten, bis ihr am Ende gegen den Shogun antretet – wer stirbt, startet einen neuen Run mit anderen Kartenkombinationen.
Fazit
Shogun Showdown nimmt das Telegraphen-Prinzip von Into the Breach, presst es auf eine Linie und macht daraus ein erstaunlich tiefes Positionsspiel. Wer einmal kapiert hat, wie man Gegner durch einen Platztausch in die Klinge des Nachbarn schickt, hört bei drei Uhr nachts nicht von selbst auf. Für 7,49 Euro bekommt man hier mehr Systemtiefe, als der minimalistische Look vermuten lässt.
Gefällt dir, wenn …
- +ihr gern Züge vorausplant und Combos über die Linie auslöst
- +kurze, randomisierte Runs euren Wiederspieldrang treffen
- +ihr lieber Gegner gegeneinander ausspielt als selbst draufzuhauen
Nichts für dich, wenn …
- −ihr eine erzählerische Auflösung oder ein echtes Endspiel erwartet
- −das erneute Freischalten der Schwierigkeitsstufen pro Charakter euch zermürbt
- −ihr ein durchgehend ausbalanciertes Waffenarsenal wollt
Wertung
- +Positionierung und Angriffs-Timing bilden ein überraschend tiefes Taktik-System, in dem man Gegner gegeneinander ausspielt statt selbst draufzuhauen
- +Einfache Regeln mit hohem Skill Ceiling durch Combos und Synergien
- +Steuerung braucht kurz Eingewöhnung, sitzt dann aber solide
- −Viele Waffen sind schlicht nicht konkurrenzfähig, das Balancing hakt
- −Schwierigkeitsstufen müssen pro Charakter einzeln freigeschaltet werden
- +Fünf Helden und sieben Schwierigkeitsstufen mit kurzen Runs erzeugen hohen Wiederspielwert
- +Unter acht Euro für dutzende Stunden Tiefe, mehrere Spieler würden den doppelten Preis zahlen
- −Nach dem ersten Durchspielen auf höchster Stufe fehlt ein echtes Endspiel oder eine Extra-Zone
- +Japanisches Setting ist stimmig und atmosphärisch
- −Erzählung ist Nebensache, wer ein echtes Ende sucht, geht leer aus
- +Minimalistischer Pixel-Look mit überraschend viel Atmosphäre, selbst Pixelart-Skeptiker finden die Optik stimmungsvoll und sauber
- +Sound untermalt die ruhige, fast meditative Stimmung passend
- +Läuft sauber, auch auf dem Steam Deck, und fühlt sich rund an
Wertung