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How Many Dudes?

How Many Dudes?

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„Absurde Truppen überrollen jede Runde, doch die Entscheidungen versiegen früh“

Das Spiel

How Many Dudes? ist ein Roguelike-Autobattler: Du stellst eine Truppe absurder 'Dudes' zusammen, vom Kleinkind über pferdegroße Enten bis zu Göttern, und schickst sie in immer härtere Kämpfe. Pro Run draftest du aus einem Pool von über 42 Einheiten in drei Stufen, sammelst Relikte und setzt auf Synergien, um ein Team zu bauen, das nach Rundenbeginn von allein kämpft. Zwischen den Wellen triffst du deine Entscheidungen, danach siehst du dem Auto-Kampf beim Ablaufen zu. Das Spiel läuft auf PC und Mobile mit Crossplay und übernimmt die Run-Struktur von Slay the Spire, ersetzt das Kartenspiel aber durch die Teamzusammenstellung.

Fazit

How Many Dudes? weiß genau, was es ist, und setzt es mit reichlich Charme um. Das Team-Building hat echte Bandbreite, die Jagd nach Synergien macht Spaß, und vom Schriftbild bis zu den Soundeffekten ist alles fein geschliffen. Von der Spitzenklasse trennt es das Tempo: Die frühen Runden sind Formsache, und ein Run überdauert meist den Punkt, an dem deine Entscheidungen noch zählen. Als Nebenbei-Spiel zum kurzen Reinschauen verdient es sich seinen Platz. Die Entscheidungsdichte der Deckbuilder, bei denen es sich bedient, solltest du aber nicht erwarten.

Gefällt dir, wenn …

  • +du gern nach Synergie-Kombos jagst und zusiehst, wie ein Build immer stärker wird
  • +du ein unverbindliches Roguelike suchst, das du auf Handy oder PC in kurzen Sessions spielst
  • +absurde Komik und alberne Einheitenbeschreibungen für dich ein Pluspunkt sind und keine Ablenkung

Nichts für dich, wenn …

  • du willst, dass jede Runde eine echte taktische Entscheidung verlangt
  • Roguelikes ohne Meta-Progression zwischen den Runs dich kaltlassen
  • lange, automatisch ablaufende Kämpfe dich langweilen, sobald der Ausgang feststeht

Wertung

Gameplay
  • +Das Wechselspiel aus Draften und Zusehen zahlt sich schnell aus: Ein gut abgestimmtes Trio walzt eine Welle im Alleingang nieder und wird dabei immer stärker.
  • +Übermächtig wirkende Builds findet man leicht durch Zufall, und das Spiel gönnt einem den Overkill sichtlich gern.
  • Die ersten Runden fordern kaum etwas, weshalb frühe Entscheidungen kaum ins Gewicht fallen.
  • Ein Run zieht sich über den Punkt hinaus, an dem noch bedeutsame Entscheidungen anstehen. Die zweite Hälfte wirkt oft, als schaue man einem Ergebnis zu, das längst feststeht.
Spieltiefe
  • +Über 42 Dudes und ein Reliktsystem ergeben eine riesige Bandbreite spielbarer Team-Kompositionen.
  • +Synergien belohnen es, zu lernen, welche Einheiten sich gegenseitig verstärken, und die Kombinationen bewähren sich über viele Runs.
  • Zwischen den Runs gibt es keine Meta-Progression, sodass nach dem Beenden einer Sitzung kaum etwas erhalten bleibt.
  • Die Fülle an Inhalten übersteigt die strategische Tiefe: viele Optionen, aber wenige wirklich schwere Entscheidungen.
Atmosphäre
  • +Der Humor zündet über die Einheitenbeschreibungen und die schiere Absurdität der Paarungen.
  • +Der Ton bleibt leicht und selbstironisch, was gut zu einem Nebenbei-Spiel passt, in das man nur kurz reinschaut.
  • Eine Minderheit hält den Humor für kindisch, weil er eher auf Gag-Zahlen und Zufall setzt als auf Witz.
Präsentation
  • +Klare Typografie und ein übersichtliches Layout machen die vollgepackten Team-Bildschirme gut lesbar.
  • +Soundeffekte und Musik ernten ausdrückliches Lob; Treffer und Animationen unterstreichen die Komik.
  • +Die plattformübergreifende Performance auf Mobile läuft Berichten zufolge flüssig.
  • Die Artworks der Übergangsbildschirme hinken dem Rest hinterher und könnten einen weiteren Feinschliff vertragen.
Umsetzung
  • +Der Einstieg ist sanft genug, dass Neulinge ohne Anleitung einen Run starten können.
  • +In den Reviews traten keine nennenswerten Bugs oder Stabilitätsprobleme auf.
  • Beim Komfort bleiben Lücken: keine sortierbaren Relikte, keine Bestenlisten, noch kein Sandbox-Modus.
77 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
94.4%
positiv
Entwickler
Butterscotch Shenanigans
Erschienen
30 Jul, 2026
Bewertet am
31. Juli 2026
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