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HackHub - Ultimate Hacker Simulator

HackHub - Ultimate Hacker Simulator

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„Echtes Hacking, doch die Missionen dulden nur einen Weg“

Das Spiel

In HackHub kämpfst du als Hacker gegen die Massenüberwachung und arbeitest dabei an einem simulierten Desktop mitsamt Terminal. Du tippst echte Befehle und bedienst reale Sicherheitswerkzeuge (nmap zum Scannen, hashcat und john zum Knacken, Metasploit, Wireshark, Hydra, SQLMap), um dich durch Kampagnenmissionen wie den mehrteiligen Handlungsstrang „Journalist Sister“ zu arbeiten. Jede Mission ist ein Rätsel mit klarem Ziel: einen Rechner scannen, einen Login knacken, eine Datei herausziehen, der Spur zum nächsten Schritt folgen. Eine Zielübersicht verfolgt deinen Fortschritt und lässt sich herunterregeln oder ganz abschalten. Noch steckt das Spiel im Early Access, samt Mehrspielermodus und Mod-Unterstützung (darunter eine Mod namens Nemesis Protocol).

Fazit

Das Wichtigste macht HackHub richtig: Das Terminal ist echt genug, dass ein gelungener Exploit sich nach Können anfühlt und nicht nach Theater, und der Desktop drumherum ist ein überzeugender Arbeitsplatz. Das Problem ist alles, was um diesen Kern herumgebaut ist. Die Missionen bestehen auf einem Weg und werten jeden anderen Ansatz als Scheitern, die Texte sind blass, und Fortschritts-Bugs können dich komplett von einer Mission aussperren. Für Leute, die die Werkzeuge wirklich lernen wollen, ist es eine vielversprechende Early-Access-Simulation. Doch das lineare Design und die Soft-Locks halten es von der überzeugten Empfehlung ab, die der Kern verdient hätte.

Gefällt dir, wenn …

  • +du echte nmap- und hashcat-Befehle tippen und das Gefühl haben willst, dir jeden Einbruch verdient zu haben.
  • +dir strukturierte Rätsel mehr liegen als offene Sandboxen.
  • +du für ein mit Sorgfalt umgesetztes Konzept die rauen Kanten des Early Access in Kauf nimmst.

Nichts für dich, wenn …

  • du einen offenen Spielplatz erwartet hast und dich ärgerst, wenn man dich auf einen einzigen Lösungsweg zwingt.
  • fortschrittsblockierende Bugs dir ein Spiel sofort verderben.
  • billige TTS-Stimmen und KI-Desktop-Bilder dich aus der Fiktion reißen.

Wertung

Gameplay
  • +Das Terminal verlangt tatsächlich echtes Befehlswissen. Wenn du ein Ziel knackst, fühlt sich das nach begriffener Arbeit an und nicht nach einem Knopfdruck.
  • +Weil die Werkzeuge echter Sicherheitssoftware nachempfunden sind (nmap, hashcat, Metasploit), bekommt das Lösen der Missionen eine echte Griffigkeit.
  • +Der individuell eingerichtete PC samt Terminal vermittelt überzeugend die Fantasie, an einem Hacker-Schreibtisch zu sitzen.
  • Die Missionen laufen auf Schienen: Lösungen abseits des vorgesehenen Wegs haben die Entwickler kaum eingeplant, und so wird Querdenken bestraft.
  • Es spielt sich eher wie eine feste Rätselbox als wie die Sandbox, die das Hacking-Konzept verspricht.
  • Der Schwierigkeitsgrad springt vom zeilenweisen Händchenhalten direkt zu ‚Finde einen Weg, eine Million Dollar zu stehlen‘, dazwischen liegt kaum etwas.
Spieltiefe
  • +Die Fülle echter Werkzeuge lässt erfahrenen Spielern Raum, weit über die Tutorial-Missionen hinaus zu graben. Manche kommen auf über hundert Stunden.
  • +Für Neulinge zugänglich genug, und wer sich in einer Shell auskennt, wird trotzdem belohnt.
  • Oft stockt der Fortschritt so sehr, dass Spieler lieber zur Anleitung greifen, statt die Rätsel aus eigener Kraft zu lösen.
  • Die erzählerische Ebene bleibt dünn und verleiht den Runs kaum Schwung.
  • Trotz des Versprechens von Entscheidungen und mehreren Enden gibt es kaum Verzweigungen.
Atmosphäre
  • +Die Kampagne ‚Journalist Sister‘ gibt den Missionen einen roten Faden und einen Grund, der Spur weiter nachzugehen.
  • +Die nüchterne Terminal-Kulisse leistet einen Großteil der atmosphärischen Arbeit.
  • Die Dialoge wirken flach und aufgesetzt, und von den versprochenen Entscheidungen ist kaum etwas zu spüren.
  • Lange Story-Dialoge muss man von Hand abtippen, was jedes Gespräch zur lästigen Pflicht macht.
  • Die Charakterzeichnung kommt selten über das Funktionale hinaus.
Präsentation
  • +Benutzeroberfläche und Terminal-Umgebung sind fein ausgearbeitet und überzeugend authentisch, in vielen Rezensionen ein wiederkehrender Höhepunkt.
  • +Durchgehend sind echte Linux-Befehle eingebunden, was die Spielwelt glaubwürdig macht.
  • +Sounddesign und Musik kommen gut an und halten die Stimmung.
  • Mehrere Desktop-Bilder sind sichtbar KI-generiert, und die Art, wie das offengelegt wurde, sorgte für Beschwerden.
  • Die per Text-to-Speech erzeugten Sprachausgaben klingen billig und untergraben die Immersion, die der Rest der Präsentation aufbaut.
Umsetzung
  • +Einzelne Interaktionen mit der Oberfläche fühlen sich gut an.
  • +Die Zielübersicht nimmt dich an die Hand oder hält sich zurück, je nachdem, wie viel Anleitung du möchtest.
  • Fortschrittsblockierende Bugs sind die immer wiederkehrende Wunde: eine Endlosschleife beim Bank-Logout und eine kaputte E-Mail-Suche können ganze Missionen in die Sackgasse führen.
  • Beim Herunterfahren kann die Sitzung verloren gehen, und Soft-Locks fangen unachtsame Spieler ein.
  • Wie klar dich das Spiel einführt, schwankt zwischen großzügig und gar nicht vorhanden.
68 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
88.3%
positiv
Entwickler
HotBunny
Erschienen
1 Aug, 2026
Bewertet am
3. August 2026
Auf Steam ansehen →