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Denshattack!

Denshattack!

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„Züge mit Kickflips, präzise gebaut und großartig vertont“

Das Spiel

Denshattack! ist ein Arcade-Actionspiel von Undercoders, das die Trick-Systeme von Skate-Klassikern auf Züge überträgt. In einem dystopischen Japan, das von einem totalitären Plüschmaulwurf regiert wird, grindet, driftet und flippt man einen Zug durch neun Regionen, misst sich mit rivalisierenden Gangs und legt sich mit einem finsteren Megakonzern an. Der Kern-Loop verbindet Grinds, Wallruns und Luft-Tricks zu Combos, die per Fighting-Game-Eingaben ausgelöst werden. Jede Strecke bringt neue Hindernisse und Zielvorgaben wie Zeit-, Score- und Dare-Herausforderungen samt Goldmedaillen. Dazu kommen anpassbare Züge und ein Soundtrack aus rund 80 Stücken.

Fazit

Denshattack! nimmt eine alberne Prämisse, Züge machen Kickflips, und baut daraus ein durchdachtes Arcade-Spiel, das jede Strecke mit einer neuen Idee füllt. Der Trick-Loop sitzt, der Soundtrack ist ein eigenes Argument fürs Weiterspielen, und wer die Motion-Inputs beherrscht, findet ein Skill-Ceiling mit echtem Tiefgang. Der Preis ist die steile Lernkurve, die früh zuschlägt und Gelegenheitsspieler abhängt, bevor der Groove greift. Wer die ersten Stunden übersteht, bekommt eines der eigenständigsten Arcade-Spiele des Jahres.

Gefällt dir, wenn …

  • +du das Combo-Ketten und Score-Jagen aus Tony Hawk oder Jet Set Radio liebst
  • +dich ein hohes Skill-Ceiling mit Goldmedaillen und Speedrun-Zielen reizt
  • +du einen Soundtrack schätzt, der Strecke für Strecke antreibt

Nichts für dich, wenn …

  • dir komplexe Motion-Inputs im Fighting-Game-Stil zu fummelig sind
  • du einen sanften, geführten Einstieg statt eines frühen Schwierigkeitssprungs erwartest
  • du hauptsächlich auf dem Steam Deck spielen willst

Wertung

Gameplay
  • +Der Trick-Loop aus Grinden, Driften und Luft-Combos sitzt und belohnt sauberes Timing spürbar
  • +Steuerung reagiert präzise, das Prinzip leicht zu lernen, die Meisterschaft hoch angesetzt
  • +Tempo bleibt durchgehend hoch, ohne dass sich Läufe unfair anfühlen
  • Die Motion-Inputs im Fighting-Game-Stil verlangen viel Fingerfertigkeit und schrecken Gelegenheitsspieler ab
  • Der Schwierigkeitssprung setzt früh ein, manche steigen schon nach zwei Missionen frustriert aus
  • Wer mit dem Grinding-System nicht warm wird, verliert schnell die Lust
Spieltiefe
  • +Jede Strecke führt eine neue Spielidee ein, kein Level wiederholt sich
  • +Score-Ziele, Zeitläufe, Dares und Goldmedaillen halten Perfektionisten lange bei der Stange
  • +Anpassbare Züge und Speedrun-Potenzial geben dem Skill-Ceiling echten Raum
  • Für Gelegenheitsspieler bleibt nach dem einmaligen Durchspielen wenig Grund zurückzukehren
Atmosphäre
  • +Das absurde Setting im dystopischen Japan trägt mehr Charme, als das Zug-Trick-Konzept vermuten lässt
  • +Figuren wie Rin Penrose bringen Humor und Persönlichkeit, ohne die Action zu bremsen
  • +Die Welt nimmt ihre eigene Prämisse ernst, statt sie als bloßen Gag abzutun
  • Die Geschichte bleibt schlicht und dient eher als Rahmen für die Strecken
Präsentation
  • +Low-Poly-Look im Geist der Dreamcast-Ära wirkt stimmig und lebendig
  • +Der Soundtrack aus rund 80 Stücken sticht heraus, Spieler landen Tracks auf ihren eigenen Playlists
  • +Visuelle Abwechslung überrascht Strecke für Strecke
  • Auf dem Steam Deck berichten einzelne Spieler von Blackscreen-Abstürzen
Umsetzung
  • +Sofortiges Neustarten ab dem letzten Checkpoint ohne Ladebildschirme hält den Flow am Laufen
  • +Verständliche Tutorials und Komfortoptionen wie umschaltbare Controller-Icons
  • +Der Gesamteindruck wirkt sorgfältig gebaut und rund
  • Das Onboarding fängt den frühen Schwierigkeitssprung nicht ausreichend ab
  • Steam-Deck-Kompatibilität und hohe Speicheranforderungen machen einzelnen Spielern Probleme
85 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
97.8%
positiv
Entwickler
Undercoders
Erschienen
15 Jul, 2026
Bewertet am
16. Juli 2026
Auf Steam ansehen →