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Dark Scrolls

Dark Scrolls

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„Wuchtiger Arcade-Kampf hinter fehlendem Feinschliff und Audio-Bug“

Das Spiel

Dark Scrolls ist ein 2D-Action-Platformer mit Roguelite-Struktur, der die zwanghafte Scroll-Mechanik alter Automaten mit dichtem Gegner-Chaos verbindet. Man wählt aus drei Helden: dem Barbaren Griz, der Diebin Pigeon und dem Magier Emeris, die sich nach einem Verrat rächen wollen. Der Bildschirm schiebt sich von allein voran, während man per Doppelsprung-Attacke Feinde ausschaltet, ein Sternenmeter füllt und Perks freischaltet. Zwischen den Levels gibt es Boss-Verzweigungen, sammelbare Währungen und freischaltbare Charaktere. Lokaler und Online-Koop sind an Bord. Roguelite meint hier, dass Läufe prozedural variieren und man über mehrere Versuche dauerhafte Freischaltungen ansammelt.

Fazit

In Dark Scrolls steckt ein guter Action-Platformer, der beim Kämpfen und in seiner Präsentation zeigt, was doinksoft draufhat. Die Doppelsprung-Attacken sitzen, die Pixelart sprüht, und im Koop macht das Gegner-Chaos Laune. Aber die fehlende Tastenbelegung, das nicht vorhandene Onboarding und ein Audio-Bug, der bei jedem NPC-Satz ins Ohr sticht, lassen das Spiel unfertig wirken. Wer über die rauen Kanten hinwegsehen kann und Retro-Härte sucht, findet hier etwas. Alle anderen warten besser auf ein paar Patches.

Gefällt dir, wenn …

  • +du alte Arcade-Automaten und ihren Zwangs-Scroll magst
  • +du Roguelites vor allem im lokalen oder Online-Koop spielst
  • +dich Positionierung und Crowd Control mehr reizen als tiefe Aufbau-Systeme

Nichts für dich, wenn …

  • du frei belegbare Tasten und ein Tutorial voraussetzt
  • dich schwammige Steuerung und unfaire Hitboxen schnell frustrieren
  • du zwischen Läufen spürbaren Fortschritt und Abwechslung erwartest

Wertung

Gameplay
  • +Doppelsprung-Attacken reagieren prompt und haben ein spürbares Gewicht
  • +Bewegung wird beim Angriff langsamer, ohne die Blickrichtung zu ändern, das macht Positionierung wichtig
  • +Der Zwangs-Scroll ist um Crowd Control gebaut und fügt sich intuitiv in die Herausforderung ein
  • +Drei Helden mit klar unterschiedlichem Spielgefühl
  • Steuerung wirkt für viele rutschig und schwammig
  • Der Barbar trivialisiert mit gebrochenen i-Frames die Schwierigkeit
  • Der Auto-Scroll erzeugt Druck, der sich oft unfair statt fordernd anfühlt
  • Unfaire Hitboxen kosten Leben, die man nicht kommen sieht
Spieltiefe
  • +Freischaltbare Charaktere und Perk-Kombinationen geben etwas Wiederspielwert
  • +Boss-Verzweigungen bieten einen Grund, andere Wege zu nehmen
  • +Koop hebt den Wert für Gruppen deutlich
  • Läufe wiederholen sich schnell und variieren kaum
  • Kaum bedeutsame Aufwertungen zwischen den Versuchen
  • Undurchsichtige Systeme belohnen strategisches Denken nicht
  • Level-Design wirkt repetitiv
Atmosphäre
  • +Die Rache-Prämisse der drei Helden trägt genug Charme, um die Figuren zu unterscheiden
  • Erzählung bleibt minimal und ist offensichtlich kein Fokus
Präsentation
  • +Lebendige, detailreiche Pixelart mit spürbarer Leidenschaft
  • +Energiegeladener Chiptune-Soundtrack
  • +Treffer-Feedback aus Piepsern und Pops macht das Kämpfen greifbar
  • Ohrenbetäubendes Geräusch, wenn ein NPC einen Satz beendet
  • Laute Soundeffekte, die der Lautstärkeregler nicht erfasst
  • Gelegentliche visuelle Glitches
  • Der Stil trifft nicht jeden, manchen wirkt er eher albern als markant
Umsetzung
  • +Menüs und Steuerung funktionieren im Grundsatz
  • Keine Tastenbelegung frei konfigurierbar, für viele ein Ausschlusskriterium
  • Kein Tutorial trotz undurchsichtiger Systeme
  • Kein Speichern mitten im Lauf
  • Umständliche Menüführung und schwache Lokalisierung
  • Lautstärkeregler greift nicht bei allen Geräuschen, technisch wirkt vieles unfertig
63 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
71.1%
positiv
Entwickler
doinksoft
Erschienen
22 Jun, 2026
Bewertet am
15. Juli 2026
Auf Steam ansehen →