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Airborne Empire

Airborne Empire

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„Fliegende Stadt mit cleverer Balance, flachem Kampf und Crashes“

Das Spiel

Airborne Empire ist ein Aufbauspiel, in dem keine Stadt am Boden steht, sondern eine fliegende Siedlung über eine offene Karte gondelt. Der zentrale Kniff: Jedes Gebäude hat Gewicht, und man muss es mit Auftriebsballons und Antrieben austarieren, damit die Konstruktion nicht abkippt. Dazu kommen Rohstoffwirtschaft, ein Forschungsbaum und eine Vogel-Zivilisation, deren Quests man auf Erkundungsflügen abarbeitet. Verschiedene Modi reichen vom kampffreien Pacifist-Modus über Survival bis zum Kreativmodus. Es ist der Nachfolger von Airborne Kingdom desselben Entwicklers.

Fazit

Airborne Empire hat eine richtig gute Idee im Zentrum: Eine Stadt, die man nicht nur plant, sondern in der Luft halten muss, indem man Gewicht gegen Auftrieb abwägt. Solange man baut, austariert und erkundet, funktioniert das entspannt und eigen. Sobald der Kampf gegen die immer gleichen Piraten dazwischenfunkt oder die x-te identische Quest ansteht, bröckelt die Motivation, und die häufigen Abstürze treffen auch starke Rechner. Wer den Vorgänger kennt, vermisst dessen erzählerische Dichte. Ein sympathischer Aufbau mit klarem Alleinstellungsmerkmal, dem Tiefe und technische Reife fehlen.

Gefällt dir, wenn …

  • +du gemächliches Bauen ohne Zeitdruck einem fordernden Kern vorziehst
  • +dich die Physik aus Gewicht und Auftrieb beim Stadtbau reizt
  • +du im Pacifist-Modus den Kampf einfach abschalten willst

Nichts für dich, wenn …

  • du nach dem Festungsbau langfristige Systemtiefe erwartest
  • dich abwechslungsarme Hol-und-Bring-Quests ermüden
  • dir Abstürze und Framerate-Einbrüche die Geduld rauben

Wertung

Gameplay
  • +Auftrieb und Gewicht beim Bauen auszubalancieren gibt dem Aufbau eine eigene, greifbare Logik
  • +Der ruhige Bau- und Erkundungs-Loop trägt über Stunden ohne Druck
  • Der Kampf gegen Piraten wirkt repetitiv und schnell zur Pflichtübung
  • Gegner-KI bricht aus: Schiffe verfolgen einen endlos oder bleiben außer Reichweite stehen
  • Defensiv-Builds machen Gefechte stellenweise trivial
Spieltiefe
  • +Stadtlayout und Ressourcensteuerung bieten in der frühen Phase echte Planungsfreiheit
  • +Anpassungsoptionen für die fliegende Stadt sind umfangreich
  • Quests folgen demselben Schema und reduzieren sich oft auf Hol-und-Bring-Aufgaben
  • Sobald eine überlebensfähige Festung steht, fehlt es an Late-Game-Mechaniken
  • Der Aufbau wurde gegenüber dem Vorgänger spürbar vereinfacht, um Platz für den Kampf zu schaffen
Atmosphäre
  • +Die Vogel-Zivilisation hat einen eigenen, freundlichen Charme
  • +Erkundung der Welt motiviert für sich genommen
  • Story und Figuren wirken auf viele kindisch und nehmen der Welt die Glaubwürdigkeit
  • Die erzählte Geschichte des Vorgängers fehlt fast vollständig
  • Quest-Ziele sind oft unklar und zwingen zu nervigem Zurücklaufen
Präsentation
  • +Art Direction und Umgebungen werden durchgehend als hübsch und stimmig gelobt
  • +Der Soundtrack passt zur ruhigen Grundstimmung
  • Häufige Abstürze, teils mehrmals pro Abend, auch auf starker Hardware
  • Schlechte Optimierung mit hoher GPU- und CPU-Last und instabiler Framerate
  • Sichtprobleme im Schnee-Biom erschweren das Bauen
Umsetzung
  • +Menüs und UI sind zugänglich, der Einstieg ist sauber erklärt
  • +Vier Modi von Pacifist bis Kreativ decken verschiedene Spielweisen ab
  • Memory Leaks und Crashes untergraben die sonst solide Bedienung
  • Fehlender Sammel-Abriss macht Umbauen mühsam
  • Kosmetische Optionen und Achievements registrieren teils nicht korrekt
71 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
88.5%
positiv
Entwickler
The Wandering Band LLC
Erschienen
17 Apr, 2026
Bewertet am
29. Juni 2026
Auf Steam ansehen →