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FINAL FANTASY VII REBIRTH

FINAL FANTASY VII REBIRTH

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„Chadley sabotiert ein brillantes Kampfsystem von innen“

Das Spiel

Nach ihrer Flucht aus Midgar durchqueren Cloud und seine Gefährten einen großen, offenen Planeten. Man erkundet Landstriche, absolviert Nebenquests, sammelt Ressourcen und kämpft in Echtzeit-Gefechten gegen Gegner und Bosse. Das System verbindet rundenbasierte Kommandos über ein ATB-Menü mit direkter Charakter-Kontrolle — man wechselt zwischen den vier Protagonisten, nutzt ihre Abilities und Limit Breaks im Kampf. Dazwischen taucht man in Charakter-Dialoge ein, löst Simple Rätsel in Dungeons und arbeitet an Nebenzielen, die Charakterentwicklung, Ausrüstung und Story-Details freischalten.

Fazit

Wenn Rebirth seine Stärken ausspielt, gehört das Kampfsystem zum Besten, was Action-RPGs gerade zu bieten haben. Aber Square Enix hat eine grandiose Geschichte und sieben hervorragend geschriebene Charaktere unter Chadley-Gequatsche, Mini-Spielen und Ubisoft-Checklisten begraben. Dazu ein PC-Port, der nach Updates reihenweise Saves mit Fatal Error zerschießt.

Gefällt dir, wenn …

  • +du ein Echtzeit-Kampfsystem willst, in dem sich jeder Charakter spürbar anders spielt
  • +du dich auf Charaktere, Inszenierung und einen gefeierten Soundtrack einlässt
  • +du gerne mehrfach durchspielst und 100-Prozent-Runs anstrebst

Nichts für dich, wenn …

  • dich Open-World-Füllmaterial mit Fetch-Quests und Lauferei ermüdet
  • du eine eigenständige Geschichte statt Vorgriff auf Teil 3 erwartest
  • dich Chadley-Gequatsche im Sekundentakt aus dem Spielfluss reißt

Wertung

Gameplay
  • +Jeder Charakter spielt sich spürbar anders, Parry ist jetzt Standard
  • +Synergie-Angriffe geben den Kämpfen echte taktische Tiefe
  • +Kampfsystem gehört zum Besten, was Action-RPGs gerade zu bieten haben
  • Chadley und MAI unterbrechen den Spielfluss im Sekundentakt
Spieltiefe
  • +50 Stunden Hauptstory bieten eine riesige Menge an Spielmaterial
  • +Mehrere Spieler haben es zweimal durchgespielt und beim 100-Prozent-Run Spaß gehabt
  • 70 bis 80 Prozent Open-World-Füllmaterial mit Fetch-Quests und Lauferei
  • Bloat-Problem bremst den Wiederspielwert spürbar, viele wollen nach dem Durchspielen nichts mehr davon sehen
Atmosphäre
  • +Sieben hervorragend geschriebene Charaktere
  • +Charaktere und Inszenierung sind stark, die Cutscenes und das Voice Acting reißen einen mit
  • +Soundtrack wird quer durch die Reviews gefeiert, einer der wenigen Punkte ohne Diskussion
  • Story kriecht nach Kapitel 1 und löst kaum einen Handlungsstrang ein
  • Sie lebt vom Vorgriff auf Teil 3, statt eigenständig zu bestehen
Präsentation
  • +Charaktermodelle und Partikeleffekte glänzen in den Höhepunkten
  • Wechsel auf UE5 hat sich nicht ausgezahlt
  • Matschige Texturen und schwacher LOD in der offenen Welt sehen oft nicht nach aktueller Konsolengeneration aus
Umsetzung
  • PC-Port stottert und zeigt Texturen-Pop-in
  • Abstürze in Cutscenes
  • Update hat massenhaft Speicherstände mit Fatal Error unspielbar gemacht
76 / 100
Atlas-
Wertung
Steam
80.1%
positiv